Frauenverein Einsiedeln
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Rückblick 2021

Liebe Homepagebesucherinnen und -Besucher

Gerne geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Anlässe.


Lesen und schauen Sie!


Alleinstehendenabend vom 10. November 2021

Pater Aaron Brunner referierte zum Thema «Herzensmomente im Alltag». Dreizehn Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer nahmen an diesem Input teil. Gerade jetzt, wo es schneller dunkel wird und man viel zu Hause ist, oft auch einsam, ist es wichtig, dass man sich mit Gleichgesinnten trifft und jemanden zum Reden hat. Wie wohltuend sind doch Herzensmenschen, die unseren ab und an beschwerlichen Alltag aufhellen, uns aufmuntern und einfach da sind. P. Aaron erzählte berührende, persönliche Geschichten und als Abschluss zitierte er den wunderbaren Psalm 23 «Der gute Hirte»:

«1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.»

Nach dem Vortrag wurde Tee und Kaffee ausgeschenkt, leckere belegte Brötchen und delikate Pralinen verteilt. Gute Gespräche rundeten den schönen Abend ab.


Eine süsse Vereinsreise

Am 24. August trafen sich 26 Frauen für die Vereinsreise. Mit dem Car fuhren wir Richtung Zürichsee. Wie schön war es, sich wieder einmal zu sehen und sich in vertrauter Runde auszutauschen.

Nach dem Kaffeehalt ging es weiter Richtung Kilchberg zum «Lindt Home of Chocolate». Die Schokoladen-Erlebniswelt ist ein Besuch wert. Nicht nur den imposanten Schokoladenbrunnen muss man gesehen haben, neben dem Café verfügt das Gebäude auch über ein Auditorium und die Chocolateria.

Mit grossem Interesse nahmen wir an der 90-minütigen Führung teil. Die Fachfrauen erzählten uns viel Wissenswertes zu den Themen Anbau, Ernte, Fermentation, Trocknung und Qualitätssicherung. Auch über den Ursprung und die Geschichte der Kakaobohne erfuhren wir interessante Fakten. Dass Kakao ganz früher nicht nur als Medizin und Hautpflege verwendet wurde, sondern auch als Zahlungsmittel galt, erstaunte. Im Zuge der Industrialisierung wurde Schokolade ab 1850 für die breitere Bevölkerungsschicht erhältlich.
Wir erfuhren, dass der meiste Kakao heute in Westafrika angebaut wird. Und dass der Pro-Kopf-Konsum von Schokolode in der Schweiz stattliche 9,4 kg beträgt! Nach der Führung lud der grösste Lindt-Shop der Welt ein, sich mit den Lieblingssorten einzudecken und die Liebsten mit einem süssen Präsent zu überraschen.

Danach fuhren wir mit dem Car zur Halbinsel Au, wo uns ein feines Mittagessen serviert wurde. Dabei konnten wir draussen auf der Terrasse die wunderbare Aussicht geniessen.


Wildkräuterkurs 14. Juni und 13. Juli

Am Montag, 14. Juni, und am Dienstag, 13. Juli, waren wir zu Gast bei Carla Schönbächler, dipl. Wildkräuterexpertin, in der Gähalden in Einsiedeln.
Unterschiedlicher konnten die Wetterbedingungen nicht sein. So war es beim ersten Kurs im Juni sonnig und warm und am zweiten Kurs regnete es stark und Gewitter zogen vorüber.
 
Carla zeigte uns auf einem Spaziergang verschiedene Wildkräuter. Dabei erfuhren wir, wie man diese in der Küche oder in der Hausapotheke verwenden kann. Anschliessend genossen wir einen feinen Zvieri mit vielen verschiedenen Wildkräuter-Häppli und schmackhaften Drinks. Beim zweiten Anlass servierte sie uns wegen dem garstigen Wetter zusätzlich noch eine feine Suppe und einen warmen Tee, damit wir uns etwas aufwärmen konnten.
Ob Sonne oder Regen, es waren zwei wirklich gelungene Anlässe!

14. Juni

13. Juli


Maifeier in der Jugendkirche Einsiedeln vom 18. Mai 2021

Zur Maifeier des Frauenvereins Einsiedeln waren die Frauen vom Dorf, von den Vierteln sowie von Rothenthurm eingeladen. Die Frauen haben die Einladung zahlreich angenommen.

Die Feier stand unter dem Thema: Maria, die Knotenlöserin. Das wunderschöne Bild, das Maria als Knotenlöserin zeigt, wurde im Jahr 1700 von Johann Melchior Schmidtner gemalt und hängt in der Kirche St. Peter in Perlach in Augsburg.
In unserem Leben gibt es immer wieder Knoten. Sind es Knoten in den Schuhbändeln, so lassen sie sich sicher lösen, ist es ein Knoten im Taschentuch, dann wollten wir wohl etwas nicht vergessen. Doch Knoten im menschlichen Zusammenleben, sei es in der Familie, am Arbeitsplatz, oder Knoten mit der Gesundheit, in der Politik und so weiter, können sehr belasten und sind nicht einfach zu lösen. Da kann es einem guttun, sich vertrauensvoll an Maria zu wenden.
Während des Gottesdienstes hat es geblitzt und gedonnert, doch nachher war es wenigstens trocken. So haben die Frauen im Freien noch einen Kaffee oder Tee getrunken und etwas Feines essen können. Das Zusammensein bei Gesprächen haben alle genossen.


Weltgebetstag

Die Weltgebetstagsfeier, die von Frauen des Frauenvereins und der reformierten Frauengruppe vorbereitet worden war, fand am 5. März in der Jugendkirche statt. Die Liturgie kam aus Vanuatu.

«Dass heute auf der ganzen Welt mit den gleichen Worten und Gebeten der Weltgebetstag gefeiert wird, das begeistert mich», lautete das Fazit einer Teilnehmerin der Weltgebetstagsfeier. Tatsächlich ist «Informiertes Beten ‒ betendes Handeln» der Grundgedanke der weltweiten ökumenischen Bewegung, welche 1887 von Frauen gegründet worden ist. Jedes Jahr kommt die Liturgie aus einem anderen Land, in welchem man dann sozusagen zu Gast ist. Dieses Jahr erzählten die Frauen aus Vanuatu von ihrem Land, ihren Freuden und Sorgen. Mit ein paar Bildern aus Vanuatu, das für uns doch ziemlich weit weg ist, wurde die Feier eröffnet. Da war die Rede von der schönen Natur, vom einfachen, genügsamen Leben, aber auch von Problemen, wie zum Beispiel der Klimaerwärmung oder der hohen Jugendarbeitslosigkeit.
Ein wichtiger Bestandteil der Feier ist immer die Kollekte. Mit dieser werden Projekte im Herkunftsland der Liturgie unterstützt, wie zum Beispiel Weiterbildungen für Frauen über das Radio, Förderung von regionalen Netzwerken und vieles mehr.
Im Anschluss an die Feier blieben die Teilnehmerinnen noch einen Moment im Freien beieinander, tranken einen Tee oder einen Kaffee aus der altbewährten Thermoskanne, und genossen den kurzen Moment des Redens und Beisammenseins.

Bildlegende
Die Farben der Flagge von Vanuatu, Symbole für das Meer sowie Früchte liessen die Gedanken der Teilnehmerinnen nach Vanuatu schweifen.